Vom Süden in den Norden

"Auf den Spuren der Ahnen"

22.05.2020

Einige Tage später....

Wir hatten einen schönen Wandertag. Zum ersten Mal auf der Tour liefen wir mit Kompass und Karte.Richtung Südwesten zeigte die Nadel!
Wir vereinbarten in Richtung Main zu laufen um ihn zu überqueren um durch die Bayrischen Wälder in Richtung innerdeutsche Grenze zu gelangen!
Der Tag verlief super, das Wetter war Klasse und wir voll motiviert und happy!
Gegen Mittag nahmen wir uns vor eine kleine Pause einzulegen, und die Ponys fressen zu lassen ....
Vieleicht ein Buch lesen, Kaffee trinken, einfach Mal die Seelen baumeln lassen.
Zwischen zwei süßen kleinen Ortschaften im Hessischen Odenwald entdeckten wir eine wunderschöne Lichtung. Dort befand sich eine kleine Wanderhütte und sogar ein Grillplatz. Zu unserem Glück hatte der Bauer ein Stück Wiese mit super hohem Gras stehen lassen!
Sogar der Jagdpächter war informiert das wir dort mit den Pferden stehen ....

Alles schien perfekt!

Dort angekommen seilte ich meine Freya an dem kleinen Hüttchen an und begann damit die Kiste am Sattel zu Lösen. Mit einmal bekam sie einen Schreck und wich zurück....ich konnte gar nicht so schnell reagieren wie sie in Panik zurück zog!
Dabei klapperten die halb gelösten Kisten auf ihrem Rücken und machten die Situation noch schlimmer ....
Ich löste das Seil vom Balken... Doch zu spät!
Freya war auf 180 voll in Angst und nicht mehr zu halten ...! Sie zog mir das Seil durch die Finger und galoppierte quer über die Wiese! So ein Schreck ....
Sie war nicht zu beruhigen, schüttelte die Kisten auf der Wiese ab und rannte in Richtung wo wir her kamen ... Jetzt war mit dem schlimmsten zu rechnen!

Sofort rannte Luna und ich hinter her, ca 1,5 km den Waldweg hinunter in Richtung Tal. Sie war nicht zu sehen, Luna vor mir die Witterung in der Nase und ich völlig in Trance hinter her mit der Hoffnung mein Pferd auf einer Wiese wieder zu finden !
Ein paar Kurven weiter endlich, Luna blieb stehen und zeigte sich auf einer Waldlichtung auf der linken Seite!
Dort angekommen sah ich meine Stute!!

... weiterlesen nach dem BILD!

Bilder

Sie stand mitten im Dickicht umgeben von Schlingpflanzen und Brombeeren! Kein Vor und kein Zurück war möglich ..... Sie war umgeben von Baumstümpfen und umgefallenen Stämmen, sodass sie völlig fest gefahren war! Der Sattel auf ihrem Rücken keinem Millimeter verrutscht!

Puh ich war geschockt und erleichtert zugleich!

Also rein in das Dickicht und zu meinem Pferd! Dort angekommen beruhigte ich sie und befreite sie erstmal von dem Sattel! Anschließend zerrte ich einen Baum auf die Seite, dass wir Platz bekamen!
Ihr schien es gut zu gehen! Doch erstmal raus auf den Weg. Nach einigen Minuten und ein paar Kratzern befreiten wir uns aus dem Dickicht und gelangen auf die Straße. Ein paar Minuten standen wir dort und schnaubten beide vor Erleichterung.

Nachdem ich sie checkte und alles für in Ordnung befand, liefen wir ein Stück ohne Sattel um runter zu fahren.

Zum Glück haben wir einen Schutzengel!

Alles in Ordnung - nur der Schreck steckte noch in den Knochen. Ich befestigte den Sattel wieder auf ihrem Rücken und liefen in Richtung Camp, da kam auch schon Elena mit Finja ums Eck, um nach uns zu schauen.

Der Tag war gelaufen !!

Wir gingen zurück zum Grillplatz und bauten das Lager auf, um dort zu übernachten! Der Tag ging ruhig dem Ende entgegen und alle verdauten beim Grillen und Tee trinken den Schock!!!

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